4. April 2017

Der Denkfehler

Es gibt Stimmen, die rufen, dass gewisse Dinge wieder staatlich finanziert werden müssen und nicht privatisiert werden dürfen, wie zum Beispiel unser Gesundheitswesen. Ideel gesehen ist dies richtig. Eigentlich dürfte ein Gesundheitswesen niemals sich selbst finanzieren müssen und auf Gewinne angewiesen sein. Im Mittelpunkt sollte hier der Mensch stehen und da sollte es keine Abhängigkeit vom Geld geben.
Die gibt es aber. Man darf vor einer Tatsache die Augen nicht verschließen:
Wie soll der Staat dies finanzieren? Um ein Gesundheitssystem zu finanzieren, dass unseren Idealen entspricht, müssten entweder die Krankenkassenbeiträge in unermessliche Höhen steigen, oder der Staat müsste dies durch Steuern finanzieren, wobei dann aber die Steuern ungeheuer ansteigen würden. Man denke nur allein an die Personalkosten, wenn die Personalschlüssel - insbesondere bei einer immer älter werdenden Bevölkerung - immer perfekt gedeckt sein sollen und das Personal auch noch gerecht gemäß seiner Leistung bezahlt werden soll?
Dies betrifft nicht nur die Gesundheit. Es betrifft auch die Pflege und natürlich Erziehung und Bildung.
Das ganze System funktioniert nicht, und am Zustand unserer Krankenhäuser wird dies besonders deutlich.
Was könnte eine Alternative sein?
Zum Beispiel so:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen